STOP-Fehler: Checkliste – Schnelle Hilfe mit System
Die meisten STOP-Fehler treten in Zusammenhang mit Treibern, der Grafikkarte oder dem Arbeitsspeicher auf. Anhand der folgenden Checkliste können Sie die bekanntesten Auslöser von STOP-Fehlern beheben:
- Wenn es gleich nach der Installation eines Treibers Probleme gibt, ist der Schuldige schnell gefunden. Versuchen Sie, den Treiber durch eine aktualisierte Version zu ersetzen. Verwenden Sie dazu den Geräte-Manager. Wird die fehlerhafte Komponente nicht benötigt, dann können Sie diese im Geräte-Manager auch vorübergehend deaktivieren.
- Deaktivieren Sie testweise alle Programme, die im Hintergrund laufen. Dazu gehört beispielsweise Ihr Virenscanner.
- Stellen Sie sicher, dass die neue Hardware ordnungsgemäß installiert wurde. Trennen Sie probehalber die Verbindung zur neuen Hardware bzw. deinstallieren Sie testweise den dazugehörigen Treiber.
- Testen Sie den Arbeitsspeicher mit einem Diagnoseprogramm. Entfernen Sie alle zusätzlichen RAM-Bausteine aus Ihrem PC und verwenden Sie testhalber nur den ursprünglich installierten Speicher. Verwenden Sie nur bauartgleiche RAM-Module.
- Entfernen Sie alle Erweiterungskarten, die zum Starten Ihres Systems nicht erforderlich sind. Erscheint der STOP-Fehler nicht mehr, ist eine der entfernten Steckkarten oder eine nicht unterstützte Kombination von Geräten der Auslöser des Blue Screens.
- Kontrollieren Sie Ihr Windows-System und installieren Sie fehlende Service Packs und Hotfixes. Über Start – Ausführen… und winver <Return> erhalten Sie Informationen über den aktuellen Versionsstand.