Archive for the ‘Allgemeine Tipps & Tricks’ Category

Systemdateien reparieren unter Vista und Windows 7

Freitag, Juni 25th, 2010

Einige Anwendungen haben die unschöne Angewohnheit, bei der Installation wichtige Systemdateien von Windows Vista oder Windows 7 zu ersetzen. Wenn Sie eins dieser Programme jedoch vom Ihrem Rechner entfernen, wird die Systemdatei nicht wieder ordnungsgemäß ersetzt.

Statt einer Original-Datei von Windows geistert also nach wie vor eine modifizierte Systemdatei auf Ihrem Rechner herum. Das könnte der Grund für sporadisch auftretende Abstürze sein. Doch mit einigen Mausklicks können Sie Ihre Systemdateien reparieren:

Dazu benötigen Sie Admin-Rechte. Melden Sie sich also zunächst als Administrator an Ihrem System an oder klicken Sie auf “Start/Alle Programme/Zubehör” und anschließend mit der rechten Maustaste auf “Eingabeaufforderung”. Wählen Sie dann den Befehl “Als Administrator ausführen” aus dem Kontextmenü.

In der Eingabeaufforderung geben Sie den Befehl “sfc /scannow” ein. Drücken Sie anschließend die Eingabetaste.

Durch diesen Befehl überprüft Vista bzw. Windows 7, ob Systemdateien auf Ihrem Rechner beschädigt sind. Falls dies der Fall ist, werden diese Systemdateien repariert.

Fünf Schritte für ein sicheres WLAN

Mittwoch, Mai 12th, 2010

Schritt 1: Die Zentrale absichern

Gleich nach dem Anschluss des Routers sollte das Passwort geändert werden. Die besten Sicherheitseinstellungen sind nämlich wertlos, wenn sich jeder Eindringling an den Einstellungen des Routers selbst zu schaffen machen kann. Der Router läuft nach Inbetriebnahme zunächst im “Default-Modus”. Das bedeutet, dass das Gerät nur mit Werkseinstellungen ausgestattet ist.

Standard-Passwort muss weg
Bei vielen Routern werden hierbei primitive Passwörter wie “0000″ oder “admin” eingesetzt. Wird das Standard-Passwort nicht geändert, können Unbekannte ohne großen Aufwand in Ihr Netzwerk eindringen und direkt die Einstellungen an der Hardware vornehmen. Das ist, als ob Sie den Haustürschlüssel unter der Fußmatte verstecken.

Lieber komplex als primitiv
In der Web-Oberfläche eines jeden Routers lässt sich das Passwort anpassen (meist in den Menüpunkten “Sicherheit” oder “System”). Die Adresse des Routers (bspw. 192.168.2.1) entnehmen Sie dem Geräte-Handbuch. Wählen Sie als Passwort eine komplexe Zeichenfolge mit mindestens acht Stellen, die auf keinen Fall der Name Netzwerkes sein sollte. Wie bei allen anderen Passwörtern empfiehlt sich eine Kombination aus Ziffern sowie Klein- und Großbuchstaben.

Schritt 2: Der Name für das Funknetz

Als nächstes sollte der Name des Funknetzes geändert werden. Dieser so genannte “Service Set Identifier” (SSID) kann von jedermann ausgelesen werden, da er in der Default-Einstellung ständig unverschlüsselt gesendet wird. Meist sind dann auch noch Namen wie “wlan” oder “wireless” voreingestellt, die dem Angreifer wichtige Hinweise auf den Hersteller des Routers geben - Hacker wissen dann meist sofort, welches Passwort bei diesen Geräten voreingestellt ist. Ebenso unsicher sind übrigens Namen wie “dachgeschoss” oder “hausnummer5″. Durch solche SSIDs bekommen Angreifer Details über das Netzwerk heraus, ohne selbst etwas dafür zu tun.

Unsichtbar sicher
Ein sicherer SSID sieht etwa so aus: “h5KmelusI32Jmxx”. Lange Kombinationen aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben gelten als weitgehend sicher - zudem sollte der Netzwerkname nicht in einem Wörterbuch stehen. Außerdem sollte der SSID-Broadcast ausgeschaltet werden - dann muss ein Angreifer den Namen des Funknetzes kennen, was Angriffe zusätzlich erschwert. Bei den meisten Routern genügt es, ein Häkchen vor dem Eintrag “Unsichtbar“ zu setzen - zu finden häufig in der Kategorie “WLAN” oder “Netzwerk”. Damit wird vielen Hackern den Zugriff aufs Netzwerk erheblich erschwert. Jedoch mit spezieller Software können Hacker auch versteckte SSID finden, bei Privatnetzwerken werden sich die bösen Buben diese Arbeit aber nur in Ausnahmefällen machen.

Schritt 3: Ein Schlüssel für das Funknetz

Sicherer surft derjenige, der sowohl den Zugang zum Netzwerk als auch die gesendeten Datenpakete verschlüsselt. Weit verbreitete Verschlüsselungsstandards wie WEP-Verfahren (Wired Equivalent Privacy) und WPA (Wi-Fi Protected Access) können mittlerweile innerhalb weniger Sekunden geknackt werden. Hacker können den Datenstrom mitlesen.

Dicht mit WPA
Unser Rat daher: Wenn es Ihre Hardware unterstützt, aktivieren Sie WPA2. Dieser Standard bietet zusätzliche Sicherheit durch dynamische Schlüssel, die nach jedem 10 KB großen Datenpaket geändert werden. Der Angriffspunkt für Hacker liegt dabei im Passwort, weshalb der gewählte Funknetz-Schlüssel möglichst lang sein und aus eher wild zusammen gewürfelten Buchstaben und Ziffern bestehen sollte.

WPA nicht für jeden
Der WPA(2)-Standard hat einen Nachteil: Windows XP kennt erst mit dem Service Pack 2 die WPA-Verschlüsselung. Doch das trifft nur auf XP-Versionen zu, die vor Herbst 2004 installiert und danach nicht aktualisiert wurden. Für WPA2 muss allerdings ein weiterer Patch installiert werden - auch bei installiertem SP2. Letztlich muss auch Router wie die Netzwerkkarte im PC den WPA2-Standard unterstützen.

Schritt 4: Unbekannter Hardware den Zugang verweigern

Wenn ein Kind abends allein zu Hause ist, lässt es – hoffentlich – nur Bekannte in die Wohnung. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert eine MAC-Filtertabelle in drahtlosen Netzwerken. MAC bedeutet “Media Access Control” und ist nichts anderes als eine zwölfstellige Zeichenkette, die in jeder WLAN-Hardware gespeichert ist. Diese Zeichenkette ist im Prinzip einzigartig wie ein Fingerabdruck.

Eindringlinge werden geblockt
Ist eine MAC-Filtertabelle im Router hinterlegt, werden nur noch die dazu passenden Geräte ins Netzwerk gelassen. Ein Eindringling mit einer unbekannten MAC-Adresse wird geblockt. Zwar ist es möglich, MAC-Adressen zu fälschen und sich mit solch einer Adresse Zugang zum Netzwerk zu verschaffen. Allerdings ist diese Vorgehensweise relativ aufwändig und dürfte die meisten Hobby-Hacker abschrecken. Die Konfiguration des Routers ist denkbar einfach: Sie müssen nur die MAC-Adresse in eine dafür vorgesehene Tabelle eintragen, die Sie unter Menüpunkten wie “Sicherheit” oder “Netzwerk” finden.

Schritt 5: DHCP ausschalten

Eine wichtige Methode zum Abwehren von Angreifern ist das Ausschalten der DHCP-Funktion im WLAN-Router. DHCP weist allen Computern, die sich am Netzwerk anmelden, eine IP-Adresse zu. Das macht es einem Angreifer besonders einfach, denn sein PC wird so automatisch Bestandteil des Netzwerkes. Ist der Hacker erstmal “drin”, kann er seelenruhig die restlichen Sicherheitsvorkehrungen knacken. Ist die DHCP-Funktion im Router ausgeschaltet, fällt es einem Angreifer wesentlich schwerer, ins hauseigene Funknetz zu kommen. Der DHCP-Server kann im Optionspunkt Netzwerk | LAN deaktiviert werden.

Abhilfe durch statische IP-Adressen
Bei abgeschaltetem DHCP-Server müssen Sie an jedem Rechner, der Zugriff auf das Funknetz haben soll, die nötigen Einstellungen “per Hand” zuweisen. Neben der IP-Adresse sind dies die Werte für die “Subnetzmaske” und den “Gateway”. Diese Einstellungen müssen exakt mit denen des Routers übereinstimmen. Welche Werte bei Ihrem Router voreingestellt ist, erfahren Sie in der Bedienungsanleitung.

Ausgewählte Dateiendungen einblenden

Freitag, April 9th, 2010

Standardmäßig werden Dateiendungen im Windows-Explorer unter Vista und Windows 7 ausgeblendet. Auf diese Weise sollen Anwender nicht unnötig mit diesen Informationen verwirrt werden oder Gefahr laufen, beim Umbenennen von Dateien versehentlich die Dateiendung zu ändern.

 Doch in einigen Fällen ist es durchaus sinnvoll, dass die Dateiendung angezeigt wird – beispielsweise, wenn mit dem Windows-Editor eine Batch-Datei angelegt werden soll: In solchen Fällen muss die „.txt“-Endung in „.bat“ geändert werden.

Deshalb können Sie mit einem Eingriff in die Registry festlegen, dass Ihnen bestimmte Dateiendungen immer angezeigt werden – ganz gleich, welche generelle Einstellung zu den Dateiendungen vorhanden ist.

Am Beispiel der Dateiendung „.docx“, die mit Office 2007 erstellte Word-Dokumente erhalten, zeigen wir Ihnen, wie Sie bestimmte Dateiendungen immer einblenden:

  1. Klicken Sie dazu auf „Start“ und geben Sie „regedit“ ins Suchfeld – gefolgt von einem Druck auf die Eingabetaste. Dadurch starten Sie den Registrierungs-Editor.
  2. Navigieren Sie dann zu dem Schlüssel „HKEY_CLASSES_ROOT“ – in diesem Hauptschlüssel der Registry lagern alle vorhandenen Dateitypen, die auf dem Rechner registriert sind. Im Schlüssel „HKEY_CLASSES_ROOT\docxfile“ sind alle Informationen zum Dateityp „docxfile“ abgespeichert.
  3. Klicken Sie in diesem Zweig auf „Bearbeiten/Neu/Zeichenfolge“ und geben Sie „AlwaysShowExt“ ein.
  4. Jetzt ist noch ein Neustart erforderlich und Ihnen wird künftig die Dateiendung „.docx“ angezeigt – ganz gleich, ob die Anzeige von Dateiendungen aktiviert ist oder nicht.

Hinweis: Die einzelnen Dateitypen sind in der Regel nach dem Schema „Dateiendung + file“ aufgebaut: Um beispielsweise die Dateiendung von EXE-Dateien anzeigen zu lassen, legen Sie in „HKEY_CLASSES_ROOT\exefile“ die Zeichenfolge „AlwaysShowExt“ an.

Prüfen Sie ob die DLL noch benötigt wird

Freitag, April 9th, 2010

Bei der Deinstallation eines Programms werden Sie manchmal gefragt, ob eine bestimmte DLL-Datei gelöscht werden darf. Ob diese DLL-Datei noch gebraucht wird, prüfen Sie mit einem Blick in die Registry.

  1. Starten Sie den Registrierungseditor über StartAlle ProgrammeZubehörAusführen (WIN+<R>).
  2. Geben Sie den Befehl regedit ein und drücken Sie <Return>.
  3. Suchen Sie den Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\SharedDLLs.
  4. Im rechten Fenster sehen Sie nun die DLL-Dateien. Schauen Sie sich in der Spalte „Wert“ die Ziffer in Klammern genau an. Dieser Wert gibt an, von wie vielen Dateien diese DLL benötigt wird.
  5. Wenn die DLL den Wert 0 aufweist, können Sie diese im Windows-Explorer löschen.

Das tun Sie, wenn Windows XP ein USB-Gerät nicht erkennt

Dienstag, März 2nd, 2010

Sie haben Ihr USB-Gerät gemäß Anleitung an Ihren PC angeschlossen und den passenden Treiber installiert und trotzdem erkennt XP das USB-Gerät nicht?

Lösung 1:

Installieren Sie die neuesten Updates für XP und das SP2. Darin sind bereits einige Patches für die USB-Schnittstelle enthalten.

Lösung 2:

Schalten Sie die Stromversorgung des externen USB-Geräts erst ein, nachdem XP gestartet ist. In vielen Fällen kann Windows das Gerät dann bereits erkennen.

Lösung 3:

Sollte auch das nicht helfen, suchen Sie auf der Internetseite des Motherboard-Herstellers nach einem neueren Chipsatz-Treiber und installieren Sie diesen. Oft entstehen Probleme mit USB-Geräten dadurch, dass viele Anwender nicht nach der Anleitung installieren.Dabei ist bei der Installation Vorsicht angebracht. Denn bei einigen USB-Geräten müssen Sie erst das Gerät anschließen und dann die Software oder den Treiber installieren! Bei anderen Geräten ist es genau umgekehrt. Wenn Sie hier einen Fehler machen, war es das meistens! Eine nachträgliche Korrektur ist in der Regel nicht mehr möglich. Dann hilft Ihnen nur eine Systemwiederherstellung oder das manuelle Löschen aller entsprechenden Registry-Einträge.

Windows 7: Installations-Dateien auf USB-Stick kopieren

Montag, November 30th, 2009

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung von Windows 7 wurde eifrig diskutiert, wie sich das neue Betriebssystem von Microsoft auf einem der immer beliebter werdenden Netbooks installieren lässt – immerhin wird Windows 7 auf einer DVD ausgeliefert und Netbooks haben aus Platz- und Kostengründen kein DVD-Laufwerk.

Deshalb lag natürlich von Anfang an der Verdacht nahe, dass Windows 7 entweder über ein externes DVD-Laufwerk, über das Netzwerk oder über einen USB-Stick installiert werden kann. Das ist natürlich auch der Fall und die Installation von Windows 7 über einen USB-Stick hat sogar noch einen nicht zu verachtenden Vorteil: Ein USB-Stick erreicht wesentlich höhere Geschwindigkeiten als ein DVD-Laufwerk, sodass die Installation deutlich schneller beendet ist.

Um die Installations-Dateien von Windows 7 auf einen USB-Stick zu kopieren, benötigen Sie neben einem USB-Stick mit mindestens 4 Gigabyte noch Ihre Installations-DVD von Windows 7 sowie die Freeware „Win To Flash“:

  1. Installieren Sie zuerst „Win To Flash“ und legen Sie dann Ihre Installations-DVD von Windows 7 ein. Falls sich das automatische Setup öffnen sollte, brechen Sie es ab und starten Sie stattdessen Win To Flash.
  2. Wählen Sie im ersten Dialogfenster die Option „Windows setup transfer wizard“ und befolgen Sie anschließend die weiteren Schritte des Assistenten.
  3. Im Dialogfenster „Basic Parameters“ müssen Sie zwei Einstellungen vornehmen: Im Bereich „Windows files path“ wählen Sie das DVD-Laufwerk aus, in dem sich die Installations-DVD von Windows 7 befindet. Im Bereich „USB-Drive“ wählen Sie hingegen den Laufwerks-Buchstaben aus, der für Ihren USB-Stick steht.
  4. Folgen Sie jetzt weiter dem Assistenten von Win To Flash. Dadurch wird zuerst der USB-Stick formatiert – achten Sie also darauf, dass sich keinerlei wichtigen Daten darauf befinden, die Sie noch benötigen. Anschließend sorgt der Assistent dafür, dass von dem USB-Stick gebootet werden kann und dann die Installations-DVD von Windows 7 auf den USB-Stick kopiert.

Jetzt ist Ihr USB-Stick dazu bereit, als Installations-Datenträger für Windows 7 bei Ihrem Netbook genutzt zu werden – allerdings ist Ihr Netbook dazu noch nicht ganz bereit: Sie müssen noch dafür sorgen, dass Ihr Netbook von dem USB-Stick bootet. Dazu rufen Sie das BIOS Ihres Netbooks auf. Wie Sie das BIOS Ihres Netbooks aufrufen, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich: Oftmals gelangen Sie durch einen Druck auf [F2] oder [ESC] beim Starten des Netbooks ins BIOS. Andernfalls schlagen Sie bitte im Handbuch Ihres Netbooks nach und ändern Sie Bootreihenfolge, sodass der USB-Stick als erstes Laufwerk ausgewählt ist.

Verbinden Sie den USB-Stick mit Ihrem Netbook und starten Sie dann Ihr Netbook. Die Installation von Windows 7 kann beginnen.

Download von Win To Flash: 

http://wintoflash.com/home/en/

Hinweis: Mit Win To Flash können Sie auf dieselbe Art und Weise auch einen USB-Stick für die Installation von Windows Vista und Windows XP vorzubereiten. Während für Windows Vista ebenfalls mindestens 4 Gigabyte Speicherplatz auf dem USB-Stick zur Verfügung stehen müssen, reicht für Windows XP 1 Gigabyte freier Speicherplatz.

Priorität von Programmen anpassen

Freitag, November 6th, 2009

Wenn Sie mit mehreren Applikationen gleichzeitig arbeiten, können Sie unter Windows 7 festlegen, mit welcher Priorität diese laufen sollen. Sie können mit diesem manuellen Eingriff die Performance einzelner Programme merklich steigern. Dies ist beispielsweise beim Kodieren von Video- oder Audio-Daten sinnvoll, oder bei anderen Anwendungen mit hohen Systemanforderungen. Die Priorität eines Programms ändern Sie folgendermaßen:

  • Drücken Sie die Tasten <Strg>+<Alt>+<Entf> und klicken Sie auf den Link Task-Manager starten.
  • Klicken Sie auf die Registerkarte Prozesse, um alle laufenden Prozesse angezeigt zu bekommen.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Prozess, dessen Priorität Sie verändern möchten.
  • Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Priorität festlegen Legen Sie anschließend die Priorität auf eine von sechs Stufen fest.

Achtung: Die Priorität Echtzeit sollten Sie nie auswählen, da diese einen Absturz Ihres Systems auslösen kann.

Ordnerdarstellung im Windows-Explorer vereinheitlichen

Dienstag, Oktober 20th, 2009

Viele Windows Nutzer finden es – zu Recht – störend, dass es im Explorerscheinbar keine einheitliche Ordnerdarstellung gibt und Windows mehr oder weniger „selbstbestimmt“ festlegt, wie Ordner dargestellt werden. So sehen fast alle Ordner unterschiedlich aus, was nicht gerade zur Übersichtlichkeit beiträgt.

Mit nur wenigen Mausklicks können Sie das ändern:

  1. Klicken Sie im Explorer einen beliebigen Ordner an.
  2. Stellen Sie die Ordneransicht für diesen Ordner nun so ein, wie auch alle anderen Ordner im Explorer dargestellt werden sollen.
  3. Klicken Sie auf Extras – Ordneroptionen und dann auf die Registerkarte Ansicht.
  4. Aktivieren oder deaktivieren Sie die gewünschten oder unerwünschten Optionen im Feld Erweiterte Einstellungen.
  5. Um die neue Ordnerdarstellung anzuwenden, klicken Sie auf dieSchaltfläche Für alle übernehmen.
  6. Bestätigen Sie das nun folgende Abfragefenster mit Ja und schließen Sie das Fenster Ordneroptionen mit OK.

Bei XP-Systemfehler Protokolldatei NTBTLOG.TXT überprüfen

Montag, Oktober 19th, 2009

Mit dem protokollierten Systemstart werden alle Vorgänge unter Windows XP in der Protokolldatei Ntbtlog.txt aufgezeichnet, welche sich im Windows-Ordner(C:/WINDOWS) befindet.

Diese Datei ist in den Windows-Standardeinstellungen nicht sichtbar. Wenn Sie die Protokolldatei sichtbar machen möchten, starten Sie den Windows-Explorer und wählen Extras und Ordneroptionen. Klicken Sie auf das Register Ansicht. UnterErweiterte Einstellungen aktivieren Sie dann die Option Alle Dateien und Ordner anzeigen.

In der Protokolldatei finden Sie Informationen, ob ein Gerät, Treiber oder sonstige Komponente erfolgreich geladen wurden oder nicht. Die Protokollierung erfolgt dabei in der Reihenfolge, wie die Komponenten aktiviert bzw. aufgerufen werden.

Möchten Sie einen Fehler in der Protokolldatei ausfindig machen, so konzentrieren Sie sich auf Einträge wie Der Treiber wurde nicht geladen oder LoadFailed.

STOP-Fehler: Checkliste – Schnelle Hilfe mit System

Montag, Oktober 12th, 2009

Die meisten STOP-Fehler treten in Zusammenhang mit Treibern, der Grafikkarte oder dem Arbeitsspeicher auf. Anhand der folgenden Checkliste können Sie die bekanntesten Auslöser von STOP-Fehlern beheben:

  • Wenn es gleich nach der Installation eines Treibers Probleme gibt, ist der Schuldige schnell gefunden. Versuchen Sie, den Treiber durch eine aktualisierte Version zu ersetzen. Verwenden Sie dazu den Geräte-Manager. Wird die fehlerhafte Komponente nicht benötigt, dann können Sie diese im Geräte-Manager auch vorübergehend deaktivieren.
  • Deaktivieren Sie testweise alle Programme, die im Hintergrund laufen. Dazu gehört beispielsweise Ihr Virenscanner.
  • Stellen Sie sicher, dass die neue Hardware ordnungsgemäß installiert wurde. Trennen Sie probehalber die Verbindung zur neuen Hardware bzw. deinstallieren Sie testweise den dazugehörigen Treiber.
  • Testen Sie den Arbeitsspeicher mit einem Diagnoseprogramm. Entfernen Sie alle zusätzlichen RAM-Bausteine aus Ihrem PC und verwenden Sie testhalber nur den ursprünglich installierten Speicher. Verwenden Sie nur bauartgleiche RAM-Module.
  • Entfernen Sie alle Erweiterungskarten, die zum Starten Ihres Systems nicht erforderlich sind. Erscheint der STOP-Fehler nicht mehr, ist eine der entfernten Steckkarten oder eine nicht unterstützte Kombination von Geräten der Auslöser des Blue Screens.
  • Kontrollieren Sie Ihr Windows-System und installieren Sie fehlende Service Packs und Hotfixes. Über Start  Ausführen… und winver <Return> erhalten Sie Informationen über den aktuellen Versionsstand.