Archive for the ‘Systemeinstellungen’ Category

Systemdateien reparieren unter Vista und Windows 7

Freitag, Juni 25th, 2010

Einige Anwendungen haben die unschöne Angewohnheit, bei der Installation wichtige Systemdateien von Windows Vista oder Windows 7 zu ersetzen. Wenn Sie eins dieser Programme jedoch vom Ihrem Rechner entfernen, wird die Systemdatei nicht wieder ordnungsgemäß ersetzt.

Statt einer Original-Datei von Windows geistert also nach wie vor eine modifizierte Systemdatei auf Ihrem Rechner herum. Das könnte der Grund für sporadisch auftretende Abstürze sein. Doch mit einigen Mausklicks können Sie Ihre Systemdateien reparieren:

Dazu benötigen Sie Admin-Rechte. Melden Sie sich also zunächst als Administrator an Ihrem System an oder klicken Sie auf “Start/Alle Programme/Zubehör” und anschließend mit der rechten Maustaste auf “Eingabeaufforderung”. Wählen Sie dann den Befehl “Als Administrator ausführen” aus dem Kontextmenü.

In der Eingabeaufforderung geben Sie den Befehl “sfc /scannow” ein. Drücken Sie anschließend die Eingabetaste.

Durch diesen Befehl überprüft Vista bzw. Windows 7, ob Systemdateien auf Ihrem Rechner beschädigt sind. Falls dies der Fall ist, werden diese Systemdateien repariert.

Ausgewählte Dateiendungen einblenden

Freitag, April 9th, 2010

Standardmäßig werden Dateiendungen im Windows-Explorer unter Vista und Windows 7 ausgeblendet. Auf diese Weise sollen Anwender nicht unnötig mit diesen Informationen verwirrt werden oder Gefahr laufen, beim Umbenennen von Dateien versehentlich die Dateiendung zu ändern.

 Doch in einigen Fällen ist es durchaus sinnvoll, dass die Dateiendung angezeigt wird – beispielsweise, wenn mit dem Windows-Editor eine Batch-Datei angelegt werden soll: In solchen Fällen muss die „.txt“-Endung in „.bat“ geändert werden.

Deshalb können Sie mit einem Eingriff in die Registry festlegen, dass Ihnen bestimmte Dateiendungen immer angezeigt werden – ganz gleich, welche generelle Einstellung zu den Dateiendungen vorhanden ist.

Am Beispiel der Dateiendung „.docx“, die mit Office 2007 erstellte Word-Dokumente erhalten, zeigen wir Ihnen, wie Sie bestimmte Dateiendungen immer einblenden:

  1. Klicken Sie dazu auf „Start“ und geben Sie „regedit“ ins Suchfeld – gefolgt von einem Druck auf die Eingabetaste. Dadurch starten Sie den Registrierungs-Editor.
  2. Navigieren Sie dann zu dem Schlüssel „HKEY_CLASSES_ROOT“ – in diesem Hauptschlüssel der Registry lagern alle vorhandenen Dateitypen, die auf dem Rechner registriert sind. Im Schlüssel „HKEY_CLASSES_ROOT\docxfile“ sind alle Informationen zum Dateityp „docxfile“ abgespeichert.
  3. Klicken Sie in diesem Zweig auf „Bearbeiten/Neu/Zeichenfolge“ und geben Sie „AlwaysShowExt“ ein.
  4. Jetzt ist noch ein Neustart erforderlich und Ihnen wird künftig die Dateiendung „.docx“ angezeigt – ganz gleich, ob die Anzeige von Dateiendungen aktiviert ist oder nicht.

Hinweis: Die einzelnen Dateitypen sind in der Regel nach dem Schema „Dateiendung + file“ aufgebaut: Um beispielsweise die Dateiendung von EXE-Dateien anzeigen zu lassen, legen Sie in „HKEY_CLASSES_ROOT\exefile“ die Zeichenfolge „AlwaysShowExt“ an.

Prüfen Sie ob die DLL noch benötigt wird

Freitag, April 9th, 2010

Bei der Deinstallation eines Programms werden Sie manchmal gefragt, ob eine bestimmte DLL-Datei gelöscht werden darf. Ob diese DLL-Datei noch gebraucht wird, prüfen Sie mit einem Blick in die Registry.

  1. Starten Sie den Registrierungseditor über StartAlle ProgrammeZubehörAusführen (WIN+<R>).
  2. Geben Sie den Befehl regedit ein und drücken Sie <Return>.
  3. Suchen Sie den Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\SharedDLLs.
  4. Im rechten Fenster sehen Sie nun die DLL-Dateien. Schauen Sie sich in der Spalte „Wert“ die Ziffer in Klammern genau an. Dieser Wert gibt an, von wie vielen Dateien diese DLL benötigt wird.
  5. Wenn die DLL den Wert 0 aufweist, können Sie diese im Windows-Explorer löschen.

Das tun Sie, wenn Windows XP ein USB-Gerät nicht erkennt

Dienstag, März 2nd, 2010

Sie haben Ihr USB-Gerät gemäß Anleitung an Ihren PC angeschlossen und den passenden Treiber installiert und trotzdem erkennt XP das USB-Gerät nicht?

Lösung 1:

Installieren Sie die neuesten Updates für XP und das SP2. Darin sind bereits einige Patches für die USB-Schnittstelle enthalten.

Lösung 2:

Schalten Sie die Stromversorgung des externen USB-Geräts erst ein, nachdem XP gestartet ist. In vielen Fällen kann Windows das Gerät dann bereits erkennen.

Lösung 3:

Sollte auch das nicht helfen, suchen Sie auf der Internetseite des Motherboard-Herstellers nach einem neueren Chipsatz-Treiber und installieren Sie diesen. Oft entstehen Probleme mit USB-Geräten dadurch, dass viele Anwender nicht nach der Anleitung installieren.Dabei ist bei der Installation Vorsicht angebracht. Denn bei einigen USB-Geräten müssen Sie erst das Gerät anschließen und dann die Software oder den Treiber installieren! Bei anderen Geräten ist es genau umgekehrt. Wenn Sie hier einen Fehler machen, war es das meistens! Eine nachträgliche Korrektur ist in der Regel nicht mehr möglich. Dann hilft Ihnen nur eine Systemwiederherstellung oder das manuelle Löschen aller entsprechenden Registry-Einträge.

Windows 7: Installations-Dateien auf USB-Stick kopieren

Montag, November 30th, 2009

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung von Windows 7 wurde eifrig diskutiert, wie sich das neue Betriebssystem von Microsoft auf einem der immer beliebter werdenden Netbooks installieren lässt – immerhin wird Windows 7 auf einer DVD ausgeliefert und Netbooks haben aus Platz- und Kostengründen kein DVD-Laufwerk.

Deshalb lag natürlich von Anfang an der Verdacht nahe, dass Windows 7 entweder über ein externes DVD-Laufwerk, über das Netzwerk oder über einen USB-Stick installiert werden kann. Das ist natürlich auch der Fall und die Installation von Windows 7 über einen USB-Stick hat sogar noch einen nicht zu verachtenden Vorteil: Ein USB-Stick erreicht wesentlich höhere Geschwindigkeiten als ein DVD-Laufwerk, sodass die Installation deutlich schneller beendet ist.

Um die Installations-Dateien von Windows 7 auf einen USB-Stick zu kopieren, benötigen Sie neben einem USB-Stick mit mindestens 4 Gigabyte noch Ihre Installations-DVD von Windows 7 sowie die Freeware „Win To Flash“:

  1. Installieren Sie zuerst „Win To Flash“ und legen Sie dann Ihre Installations-DVD von Windows 7 ein. Falls sich das automatische Setup öffnen sollte, brechen Sie es ab und starten Sie stattdessen Win To Flash.
  2. Wählen Sie im ersten Dialogfenster die Option „Windows setup transfer wizard“ und befolgen Sie anschließend die weiteren Schritte des Assistenten.
  3. Im Dialogfenster „Basic Parameters“ müssen Sie zwei Einstellungen vornehmen: Im Bereich „Windows files path“ wählen Sie das DVD-Laufwerk aus, in dem sich die Installations-DVD von Windows 7 befindet. Im Bereich „USB-Drive“ wählen Sie hingegen den Laufwerks-Buchstaben aus, der für Ihren USB-Stick steht.
  4. Folgen Sie jetzt weiter dem Assistenten von Win To Flash. Dadurch wird zuerst der USB-Stick formatiert – achten Sie also darauf, dass sich keinerlei wichtigen Daten darauf befinden, die Sie noch benötigen. Anschließend sorgt der Assistent dafür, dass von dem USB-Stick gebootet werden kann und dann die Installations-DVD von Windows 7 auf den USB-Stick kopiert.

Jetzt ist Ihr USB-Stick dazu bereit, als Installations-Datenträger für Windows 7 bei Ihrem Netbook genutzt zu werden – allerdings ist Ihr Netbook dazu noch nicht ganz bereit: Sie müssen noch dafür sorgen, dass Ihr Netbook von dem USB-Stick bootet. Dazu rufen Sie das BIOS Ihres Netbooks auf. Wie Sie das BIOS Ihres Netbooks aufrufen, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich: Oftmals gelangen Sie durch einen Druck auf [F2] oder [ESC] beim Starten des Netbooks ins BIOS. Andernfalls schlagen Sie bitte im Handbuch Ihres Netbooks nach und ändern Sie Bootreihenfolge, sodass der USB-Stick als erstes Laufwerk ausgewählt ist.

Verbinden Sie den USB-Stick mit Ihrem Netbook und starten Sie dann Ihr Netbook. Die Installation von Windows 7 kann beginnen.

Download von Win To Flash: 

http://wintoflash.com/home/en/

Hinweis: Mit Win To Flash können Sie auf dieselbe Art und Weise auch einen USB-Stick für die Installation von Windows Vista und Windows XP vorzubereiten. Während für Windows Vista ebenfalls mindestens 4 Gigabyte Speicherplatz auf dem USB-Stick zur Verfügung stehen müssen, reicht für Windows XP 1 Gigabyte freier Speicherplatz.

Priorität von Programmen anpassen

Freitag, November 6th, 2009

Wenn Sie mit mehreren Applikationen gleichzeitig arbeiten, können Sie unter Windows 7 festlegen, mit welcher Priorität diese laufen sollen. Sie können mit diesem manuellen Eingriff die Performance einzelner Programme merklich steigern. Dies ist beispielsweise beim Kodieren von Video- oder Audio-Daten sinnvoll, oder bei anderen Anwendungen mit hohen Systemanforderungen. Die Priorität eines Programms ändern Sie folgendermaßen:

  • Drücken Sie die Tasten <Strg>+<Alt>+<Entf> und klicken Sie auf den Link Task-Manager starten.
  • Klicken Sie auf die Registerkarte Prozesse, um alle laufenden Prozesse angezeigt zu bekommen.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Prozess, dessen Priorität Sie verändern möchten.
  • Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Priorität festlegen Legen Sie anschließend die Priorität auf eine von sechs Stufen fest.

Achtung: Die Priorität Echtzeit sollten Sie nie auswählen, da diese einen Absturz Ihres Systems auslösen kann.

STOP-Fehler: Checkliste – Schnelle Hilfe mit System

Montag, Oktober 12th, 2009

Die meisten STOP-Fehler treten in Zusammenhang mit Treibern, der Grafikkarte oder dem Arbeitsspeicher auf. Anhand der folgenden Checkliste können Sie die bekanntesten Auslöser von STOP-Fehlern beheben:

  • Wenn es gleich nach der Installation eines Treibers Probleme gibt, ist der Schuldige schnell gefunden. Versuchen Sie, den Treiber durch eine aktualisierte Version zu ersetzen. Verwenden Sie dazu den Geräte-Manager. Wird die fehlerhafte Komponente nicht benötigt, dann können Sie diese im Geräte-Manager auch vorübergehend deaktivieren.
  • Deaktivieren Sie testweise alle Programme, die im Hintergrund laufen. Dazu gehört beispielsweise Ihr Virenscanner.
  • Stellen Sie sicher, dass die neue Hardware ordnungsgemäß installiert wurde. Trennen Sie probehalber die Verbindung zur neuen Hardware bzw. deinstallieren Sie testweise den dazugehörigen Treiber.
  • Testen Sie den Arbeitsspeicher mit einem Diagnoseprogramm. Entfernen Sie alle zusätzlichen RAM-Bausteine aus Ihrem PC und verwenden Sie testhalber nur den ursprünglich installierten Speicher. Verwenden Sie nur bauartgleiche RAM-Module.
  • Entfernen Sie alle Erweiterungskarten, die zum Starten Ihres Systems nicht erforderlich sind. Erscheint der STOP-Fehler nicht mehr, ist eine der entfernten Steckkarten oder eine nicht unterstützte Kombination von Geräten der Auslöser des Blue Screens.
  • Kontrollieren Sie Ihr Windows-System und installieren Sie fehlende Service Packs und Hotfixes. Über Start  Ausführen… und winver <Return> erhalten Sie Informationen über den aktuellen Versionsstand.

BIOS – Virenabwehr einschalten

Donnerstag, Oktober 8th, 2009

Neben einer Firewall und einem aktuellen Virenscanner mit Hintergrundwächter sollten Sie zusätzlich den Virenschutz per BIOS einsetzen. Diese Option aktivieren Sie im Menü Advanced BIOS Setup,Advanced BIOS Features, Advanced Settings oder Standard CMOS Features. Stellen Sie die BIOS-Option Virus Warning auf Enabled. Dann können Viren den Bootsektor und die Partitionstabelle der Festplatte nicht mehr manipulieren.

Änderung an den BIOS-Einstellung sollten Sie mit äußerster Vorsicht vornehmen oder von einem IT-Techniker durchführen lassen.