Archive for the ‘Systemstart’ Category

Systemdateien reparieren unter Vista und Windows 7

Freitag, Juni 25th, 2010

Einige Anwendungen haben die unschöne Angewohnheit, bei der Installation wichtige Systemdateien von Windows Vista oder Windows 7 zu ersetzen. Wenn Sie eins dieser Programme jedoch vom Ihrem Rechner entfernen, wird die Systemdatei nicht wieder ordnungsgemäß ersetzt.

Statt einer Original-Datei von Windows geistert also nach wie vor eine modifizierte Systemdatei auf Ihrem Rechner herum. Das könnte der Grund für sporadisch auftretende Abstürze sein. Doch mit einigen Mausklicks können Sie Ihre Systemdateien reparieren:

Dazu benötigen Sie Admin-Rechte. Melden Sie sich also zunächst als Administrator an Ihrem System an oder klicken Sie auf “Start/Alle Programme/Zubehör” und anschließend mit der rechten Maustaste auf “Eingabeaufforderung”. Wählen Sie dann den Befehl “Als Administrator ausführen” aus dem Kontextmenü.

In der Eingabeaufforderung geben Sie den Befehl “sfc /scannow” ein. Drücken Sie anschließend die Eingabetaste.

Durch diesen Befehl überprüft Vista bzw. Windows 7, ob Systemdateien auf Ihrem Rechner beschädigt sind. Falls dies der Fall ist, werden diese Systemdateien repariert.

Windows 7: Installations-Dateien auf USB-Stick kopieren

Montag, November 30th, 2009

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung von Windows 7 wurde eifrig diskutiert, wie sich das neue Betriebssystem von Microsoft auf einem der immer beliebter werdenden Netbooks installieren lässt – immerhin wird Windows 7 auf einer DVD ausgeliefert und Netbooks haben aus Platz- und Kostengründen kein DVD-Laufwerk.

Deshalb lag natürlich von Anfang an der Verdacht nahe, dass Windows 7 entweder über ein externes DVD-Laufwerk, über das Netzwerk oder über einen USB-Stick installiert werden kann. Das ist natürlich auch der Fall und die Installation von Windows 7 über einen USB-Stick hat sogar noch einen nicht zu verachtenden Vorteil: Ein USB-Stick erreicht wesentlich höhere Geschwindigkeiten als ein DVD-Laufwerk, sodass die Installation deutlich schneller beendet ist.

Um die Installations-Dateien von Windows 7 auf einen USB-Stick zu kopieren, benötigen Sie neben einem USB-Stick mit mindestens 4 Gigabyte noch Ihre Installations-DVD von Windows 7 sowie die Freeware „Win To Flash“:

  1. Installieren Sie zuerst „Win To Flash“ und legen Sie dann Ihre Installations-DVD von Windows 7 ein. Falls sich das automatische Setup öffnen sollte, brechen Sie es ab und starten Sie stattdessen Win To Flash.
  2. Wählen Sie im ersten Dialogfenster die Option „Windows setup transfer wizard“ und befolgen Sie anschließend die weiteren Schritte des Assistenten.
  3. Im Dialogfenster „Basic Parameters“ müssen Sie zwei Einstellungen vornehmen: Im Bereich „Windows files path“ wählen Sie das DVD-Laufwerk aus, in dem sich die Installations-DVD von Windows 7 befindet. Im Bereich „USB-Drive“ wählen Sie hingegen den Laufwerks-Buchstaben aus, der für Ihren USB-Stick steht.
  4. Folgen Sie jetzt weiter dem Assistenten von Win To Flash. Dadurch wird zuerst der USB-Stick formatiert – achten Sie also darauf, dass sich keinerlei wichtigen Daten darauf befinden, die Sie noch benötigen. Anschließend sorgt der Assistent dafür, dass von dem USB-Stick gebootet werden kann und dann die Installations-DVD von Windows 7 auf den USB-Stick kopiert.

Jetzt ist Ihr USB-Stick dazu bereit, als Installations-Datenträger für Windows 7 bei Ihrem Netbook genutzt zu werden – allerdings ist Ihr Netbook dazu noch nicht ganz bereit: Sie müssen noch dafür sorgen, dass Ihr Netbook von dem USB-Stick bootet. Dazu rufen Sie das BIOS Ihres Netbooks auf. Wie Sie das BIOS Ihres Netbooks aufrufen, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich: Oftmals gelangen Sie durch einen Druck auf [F2] oder [ESC] beim Starten des Netbooks ins BIOS. Andernfalls schlagen Sie bitte im Handbuch Ihres Netbooks nach und ändern Sie Bootreihenfolge, sodass der USB-Stick als erstes Laufwerk ausgewählt ist.

Verbinden Sie den USB-Stick mit Ihrem Netbook und starten Sie dann Ihr Netbook. Die Installation von Windows 7 kann beginnen.

Download von Win To Flash: 

http://wintoflash.com/home/en/

Hinweis: Mit Win To Flash können Sie auf dieselbe Art und Weise auch einen USB-Stick für die Installation von Windows Vista und Windows XP vorzubereiten. Während für Windows Vista ebenfalls mindestens 4 Gigabyte Speicherplatz auf dem USB-Stick zur Verfügung stehen müssen, reicht für Windows XP 1 Gigabyte freier Speicherplatz.

Bei XP-Systemfehler Protokolldatei NTBTLOG.TXT überprüfen

Montag, Oktober 19th, 2009

Mit dem protokollierten Systemstart werden alle Vorgänge unter Windows XP in der Protokolldatei Ntbtlog.txt aufgezeichnet, welche sich im Windows-Ordner(C:/WINDOWS) befindet.

Diese Datei ist in den Windows-Standardeinstellungen nicht sichtbar. Wenn Sie die Protokolldatei sichtbar machen möchten, starten Sie den Windows-Explorer und wählen Extras und Ordneroptionen. Klicken Sie auf das Register Ansicht. UnterErweiterte Einstellungen aktivieren Sie dann die Option Alle Dateien und Ordner anzeigen.

In der Protokolldatei finden Sie Informationen, ob ein Gerät, Treiber oder sonstige Komponente erfolgreich geladen wurden oder nicht. Die Protokollierung erfolgt dabei in der Reihenfolge, wie die Komponenten aktiviert bzw. aufgerufen werden.

Möchten Sie einen Fehler in der Protokolldatei ausfindig machen, so konzentrieren Sie sich auf Einträge wie Der Treiber wurde nicht geladen oder LoadFailed.

STOP-Fehler: Checkliste – Schnelle Hilfe mit System

Montag, Oktober 12th, 2009

Die meisten STOP-Fehler treten in Zusammenhang mit Treibern, der Grafikkarte oder dem Arbeitsspeicher auf. Anhand der folgenden Checkliste können Sie die bekanntesten Auslöser von STOP-Fehlern beheben:

  • Wenn es gleich nach der Installation eines Treibers Probleme gibt, ist der Schuldige schnell gefunden. Versuchen Sie, den Treiber durch eine aktualisierte Version zu ersetzen. Verwenden Sie dazu den Geräte-Manager. Wird die fehlerhafte Komponente nicht benötigt, dann können Sie diese im Geräte-Manager auch vorübergehend deaktivieren.
  • Deaktivieren Sie testweise alle Programme, die im Hintergrund laufen. Dazu gehört beispielsweise Ihr Virenscanner.
  • Stellen Sie sicher, dass die neue Hardware ordnungsgemäß installiert wurde. Trennen Sie probehalber die Verbindung zur neuen Hardware bzw. deinstallieren Sie testweise den dazugehörigen Treiber.
  • Testen Sie den Arbeitsspeicher mit einem Diagnoseprogramm. Entfernen Sie alle zusätzlichen RAM-Bausteine aus Ihrem PC und verwenden Sie testhalber nur den ursprünglich installierten Speicher. Verwenden Sie nur bauartgleiche RAM-Module.
  • Entfernen Sie alle Erweiterungskarten, die zum Starten Ihres Systems nicht erforderlich sind. Erscheint der STOP-Fehler nicht mehr, ist eine der entfernten Steckkarten oder eine nicht unterstützte Kombination von Geräten der Auslöser des Blue Screens.
  • Kontrollieren Sie Ihr Windows-System und installieren Sie fehlende Service Packs und Hotfixes. Über Start  Ausführen… und winver <Return> erhalten Sie Informationen über den aktuellen Versionsstand.

STOP-Fehler 0A – Bluescreen beim Startvorgang

Montag, Oktober 12th, 2009

Der STOP-Fehler 0×000000A IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL gehört zu den bekanntesten STOP-Fehlern unter Windows. Schon nach vermeintlich kleinen Änderungen an der Systemkonfiguration, z. B. durch die Aufrüstung des Arbeitsspeichers oder der Installation eines neuen Treibers, kann der Fehler ausgelöst werden. Dieser STOP-Fehler schlägt nicht unbedingt sofort nach einer Änderung und dem darauf folgenden Neustart zu, er kann auch später und urplötzlich im laufenden Betrieb auftreten. Das führt dann zu einem kompletten Systemabsturz und Ihnen bleibt nur ein Neustart des Systems übrig.

Der STOP-Fehler IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL hat klar umrissene Ursachen. Meist liegt es an einem fehlerhaften Treiber oder an einem fehlerhaften Zusammenspiel zwischen Hard- und Software. Aber auch defekte Hardwarekomponenten oder nicht kompatible Hardwarebausteine können einen Neustart oder den laufenden Betrieb mit dem Fehler STOP 0×0A stören.

Firefox schneller laden

Montag, Oktober 5th, 2009

Es gibt viele Methoden, Firefox schneller zu starten: Während auf betagten Rechnern mehr Prozessorleistung und Arbeitsspeicher Wunder wirken können, sorgt auch der Verzicht auf Erweiterungen dafür, dass der Browser schneller startet.

Doch viele Anwender schwören gerade deshalb auf Firefox, weil durch die unzähligen Erweiterungen so viel Komfort und Funktionalitäten geboten werden wie bei keinem anderen Browser.Deshalb ist es ein sinnvoller Beschleunigungsansatz, wenn Firefox bereits direkt beim Systemstart in den Arbeitsspeicher des Rechners geladen wird. Dadurch steht der Browser nach einem Doppelklick auf das Programmsymbol praktisch sofort zur Verfügung. Eventuell noch geöffnete Tabs müssen natürlich noch erneut geladen werden, doch der Browser an sich ist praktisch im Handumdrehen einsatzbereit – immerhin wurde er ja bereits beim Systemstart geladen. Als Tuning-Möglichkeit für einen schnelleren Firefox ist das Laden der relevanten Dateien beim Systemstart deshalb optimal geeignet, falls Sie weder auf zahlreiche Erweiterungen verzichten oder Geld in die Hardware Ihres Rechners investieren wollen.

Download von Firefox Preloader: http://sourceforge.net/projects/ffpreloader/

Hinweis: Firefox bereits beim Hochfahren in den Arbeitsspeicher des Rechners laden zu lassen, ist nur dann empfehlenswert, wenn Sie Firefox immer oder in nahezu jedem Fall nutzen, wenn Sie Ihren Rechner einschalten. Durch das Laden von Firefox beim Systemstart verzögert sich die Startgeschwindigkeit des Systems nur unwesentlich, jedoch steigt die Startgeschwindigkeit von Firefox subjektiv wahrgenommen enorm. Falls also Ihr erster Klick ohnehin auf das Firefox-Symbol geht, dann sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie den Browser nicht bereits beim Systemstart laden.